
Die Männer des STV Oberentfelden wollen beweisen, dass sie auch in diesem Jahr zu den stärksten Hallen-Faustballteams des Landes gehören. Dafür müssen sie das happige Auftaktprogramm unbeschadet überstehen. Bild: Routinier Dominik Gugerli wird das Team in der kommenden Hallensaison unterstützen.)
(fba) Im September ist die NLA-Männermannschaft des STV Oberentfelden mit dem fünften Platz schlecht belohnt worden für eine gute Saison. Für die Playoffs konnte man sich zwar qualifizieren, aber die Medaillen blieben am Ende ausser Reichweite. Das soll sich nun in der Hallensaison ändern, die in der ersten Dezemberwoche beginnt.
Dass dies keine leeren Worte sind, haben die Oberentfelder in den letzten beiden Jahren eindrücklich bewiesen. Vor zwei Jahren wurden sie Schweizer Meister, im letzten Winter konnten sie sich über den Gewinn der Bronzemedaille freuen.
Hält Hagens Rücken?
Deswegen aber auch in der kommenden Spielzeit automatisch mit einer Medaille zu rechnen, wäre falsch. Zum einen ist die Konkurrenz in diesem Jahr noch enger zusammen gerückt und zum anderen bereitet den Oberentfeldern der Gesundheitszustand von Kevin Hagen noch immer Sorgen. Der 26-Jährige verpasste einen Grossteil der Sommersaison wegen einer hartnäckigen Rückenverletzung, was die Variabilität im Oberentfelder Angriff beeinträchtigt hatte.

Kevin Hagen will nach seiner langwierigen Rückenverletzung in dieser Hallensaison wieder angreifen.
Wegweisende Duelle zum Auftakt
Gleich zu Beginn der neuen Hallensaison stehen für die NLA-Cracks des STV Oberentfelden zwei wegweisende Partien auf dem Programm: die Duelle gegen Elgg-Ettenhausen und Jona. Diese grosse Bedeutung der einzelnen Partien ist dem Modus der Hallensaison geschuldet. Statt wie im Sommer gegen jedes Team zwei Mal anzutreten, gibt es im Winter bloss ein Kräftemessen mit jedem Gegner – dafür über fünf Gewinnsätze.
